Entlarvend

Wer bei der AfD seine alternative Partei sieht, sollte sich bewusst sein, dass diese Leute Tatsachen leugnen, daraus folgt eine mangelnde Handlung für Folgen, dessen Ursache sie leugnen, und dann bekommen Diese noch 5 Jahre lang Steuergeld fürs Blockieren, Beschimpfen und Desinformieren.

Will man sowas wirklich wählen?

Werbeanzeigen
Zitat

Die Frau hat Recht:

sueddeutsche.de Politik 15. Juni 2019, 20:27

Klimapolitik – Die Deutschen haben die Pflicht, ungehorsam zu sein

Der Kampf der Jugend gegen den Klimawandel zeigt: Die Demokratie braucht die moralische Ausdehnung der Zivilgesellschaft, um zu überleben. Kolumne von Jagoda Marinić

Es ist Freitag und Zeit, sich auf all die Plätze dieser Republik zu begeben, an denen sich heute die Jugend trifft, ihre Zukunft zu retten. Ich war am Freitag vor Pfingsten in Berlin am Invalidenplatz. Einmal musste nicht Schule geschwänzt werden, um Slogans für das Klima zu singen. Da demonstrierte eine gut gelaunte Jugend, die ahnt: Sie wird viel gelobt und doch politisch ignoriert. Ihre Wirkmacht entfaltete sie bei den jüngsten Wahlen, doch die Regierenden stellen sich taub. Die Jugend lässt sich nicht die Stimmung verderben. Beharrlichkeit scheint eine neue Tugend zu sein. Die Älteren hingegen lassen auf sich warten: Was wäre, wenn die Eltern und Großeltern dieses Landes einen Freitag lang alles stehen und liegen ließen, um die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken? „Fridays for Future“ ist nur ein Beispiel für eine der wichtigsten Fragen der Gegenwart: Wie viel Ungehorsam verträgt eine Demokratie? Wie viel braucht sie, um zu überleben? Henry David Thoreau schrieb dazu schon 1849 eine Art Bürgerbibel „Über die Picht zum Ungehorsam gegen den Staat“. Der schöne englische Titel lautet: „Civil Disobedience“. Ziviler Ungehorsam. Es ist ein Buch, das wieder gelesen werden sollte, weil es an das Gewissensrecht erinnert, etwas, das derzeit als „moralisieren“ abgetan wird.

Moral! Wer sich moralisch gibt, will doch nicht mehr diskutieren! Wer moralisch argumentiere, segne sich selbst den eigenen Standpunkt ab und sei nicht offen für Diskurs, behaupten einige. Es lässt sich jedoch auch das Gegenteil beobachten: Argumente, die nicht ins Weltbild passen, werden wegen moralischer Überlegenheit abgetan, um sich einer neuen Realität nicht stellen zu müssen. Da kommt beispielsweise ein Rezo mit blauem Haar über Youtube auf unsere Bildschirme, fasst ein paar Statistiken locker zusammen, und das Land steht kopf. Reicht in Deutschland so ein bisschen kritischer Ungehorsam und Autonomie gegenüber dem Mainstream, und schon schwadroniert AKK, bald Kanzlerkandidatin, von Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Wahlkampfzeiten? Wann genau dürften Bürgerinnen ihre Kritik denn äußern? Will man noch das Medium festlegen, möglichst eines, das nicht viral geht vermutlich? Die alte Holzkiste auf dem heimischen Markt vielleicht? Deutschland ist das einzige Land, in dem das Reden über die Schulpflicht bald so viel Raum einnimmt wie das Reden über Klimaziele. Es wird gelassen an der Fakten- und Stimmungslage vorbeiregiert. Auf der Berliner Demo sagte einer der Organisatoren: „Während wir hier stehen, entscheiden die Regierenden gerade wieder einmal, dass sich nichts ändern wird.“ Er wurde mit gut gelaunten Slogans belohnt, und es war schwer auszumachen, ob er damit den traurigsten oder den hoffnungsvollsten Moment dieser Demonstration geschaffen hatte.

Weniges wäre zerstörerischer, als Demonstrationen zu verharmlosen, nur weil sie kreativ daherkommen. Kaum eine Botschaft an diese Jugend wäre verheerender als: Solange ihr gut gelaunt bleibt, demonstriert ruhig weiter, politische Folgen hat Protest jedoch erst mit den Mitteln von Pegida, wenn ihr mit Galgenpostern und Wuttiraden marschiert, oder wie die Gelbwestenbewegung – die ihre Forderungen mit Gewalt durchsetzte. Demokratie braucht Ungehorsam, doch kommt er kreativ und leicht daher, wird er belächelt. Als wäre Deutschland nicht das Land, in dem sich die Friedensbewegung mit Lichterketten durch die Straßen zog. Zurück zu Thoreau, der wieder mehr gelesen werden sollte. Er schreibt Sätze, die nach Pink Floyds Song „Welcome to the Machine“ klingen. Welche Maschine? Viele funktionieren heute wie gut geölt, supersozialisiert von klein auf. „Mach dein Leben zu einem Gegengewicht, um die Maschine aufzuhalten“, so eines der berühmtesten Zitate von Thoreau. Rezo hat in seinem Video die irrationale Politikmaschine sichtbar gemacht, die arbeitet, als gäbe es keine Fakten zur Klimakrise. Die Verantwortlichen empören sich über die Folgen der Aufklärung statt über sich selbst. Wer dreht nun, wie Rezo, ein Video über Bundesinnenminister Seehofer, der in einem verschachtelten Matroschka-Einwanderungsgesetz ein Abschiebegesetz durchbekommt, das Flüchtlingshelfer kriminalisiert? Nebenher noch ein wenig abhören, Bürger belauschen – und fertig ist der Superstaat. Solche Gesetze sind Handschellen, die ein Staat dem zivilen Ungehorsam anlegt, Mittel gegen das Vertrauen in die Gewissensentscheidung. Der israelische Bestsellerautor Yuval Noah Harari warnte unlängst vor dem totalitärsten aller totalitären Staaten, sobald digitale Diktaturen ihre Möglichkeiten ausschöpften. Solche Warnungen sind kein Ausdruck von Fortschrittsfeindlichkeit, sondern Fragen nach Freiheit. Demokratische Regierungen müssen sich diesen Freiheitsfragen im Zuge der Digitalisierung mindestens so sehr stellen, wie sie den Fortschritt propagieren. Was wird aus Demokratien, wenn Bürgerinnen und Bürger gläsern sind? Wenn, wie in der Türkei, ein falsches Like in den sozialen Medien ausreicht, um bei der Einreise in ein Land als Feind betrachtet zu werden? Je enger die Freiheitsräume werden, je öffentlicher das Private, desto notwendiger ist eine Zivilgesellschaft, die Ungehorsam als Bürgerpflicht verinnerlicht hat.

Wo das Unwissen anfängt, kommt auch noch Dummheit dazu

Ketten-Mails mit diesem Inhalt lassen mir einfach keine Ruhe: …

>
>> was wahres……
>>
>> Da hat sich Jemand was vom Herzen geschrieben. Und Recht hat sie.
>> Das ist der HAMMER!!! (kommt von einer jungen Lehrerin aus BW !)
>>
>> Liebe verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte und Politiker, liebe
>> Ausländer!
>>
>> Wenn wir nicht mehr ´’Grüß Gott‘ sagen dürfen, gibt es nur eine
>> Alternative: Ihr habt das RECHT, Deutschland zu verlassen, wenn es euch
>> nicht passt!
>> Schön langsam sollten auch wir in Deutschland wach werden! Zu
>> Schulbeginn wurden in Stuttgarter Schulen, die Kinder von ihren
>> Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu
>> verhalten hätte. Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und
>> freundlich sein. Weiteres wurde ihnen aber auch mitgeteilt, dass das uns
>> in Baden Württemberg vertraute ‚Grüß Gott‘ nicht mehr verwendet
>> werden darf, da das die moslemischen Mitschüler beleidigen könnte. Dazu
>> kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr anfügen und nur
>> mehr den Kopf schütteln. Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr.
>> Ihr könnt Euch gerne in Stuttgart in den Volksschulen erkundigen.
>> EINWANDERER UND NICHT DIE Deutschen SOLLEN SICH ANPASSEN!
>> Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht
>> darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen
>> könnten. Die Mehrheit der Deutschen steht patriotisch zu unserem Land.
>> Aber immer und überall hört man Stimmen ‚politisch korrekter‘
>> Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte andere beleidigen.
>> Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung;
>> die meisten kamen nach Deutschland , weil sie sich hier ein besseres
>> Leben erhofften.
>> Es gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar auch
>> hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten.
>> Die Idee von Deutschland als multikultureller Gemeinschaft hat bisher
>> nur
>> eine ziemliche Verwässerung unserer Souveränität und unserer
>> nationalen Identität geführt.
>> Als Deutsche haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene
>> Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprache und unseren eigenen
>> Lebensstil.
>> Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt aus Kämpfen,
>> Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen, die Freiheit
>> suchten.
>> Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Englisch, Spanisch,
>> Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, oder irgend eine
>> andere Sprache. Wenn Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen,
>> dann lernen Sie gefälligst die Sprache!
>> Im Namen Gottes‘ ist unser nationales Motto. Das ist nicht irgendein
>> politischer Slogan der rechten Parteien. Wir haben dieses Motto
>> angenommen, weil christliche Männer und Frauen diesen Staat nach
>> christlichen Prinzipien gegründet und entwickelt haben. Es ist also auch
>> nicht abwegig, dies an den Wänden unserer Schulen mit einem Kreuz zu
>> manifestieren. Wenn Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage
>> ich vor, Sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen
>> Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer Kultur. Wenn Sie das Kreuz
>> in der Schule empört, oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht
>> gefällt, dann sollten Sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil
>> dieses Planeten zu ziehen, er ist groß genug. Wir sind hier glücklich
>> und zufrieden mit unserer Kultur und haben nicht den geringsten Wunsch,
>> uns groß zu verändern; und es ist uns auch völlig egal, wie die Dinge
>> dort liefen, wo Sie herkamen.
>> Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen
>> Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns
>> zu genießen.
>> Aber wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen und schimpfen
>> über unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren
>> Lebensstil, dann möchte ich Sie ganz dringend ermutigen, von einer
>> anderen, großartigen deutschen Freiheit Gebrauch zu machen, nämlich vom
>> ‚RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!‘
>> Wenn Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann hauen Sie ab!
>> Wir haben Sie nicht gezwungen, herzukommen. Sie haben uns darum gebeten,
>> hier bleiben zu dürfen. Also akzeptieren Sie gefälligst das Land, das
>> SIE akzeptiert hat. Eigentlich ganz einfach, wenn Sie darüber
>> nachdenken, oder?
>> Wenn wir dieses Schreiben an unsere Freunde (und Feinde) weiterleiten,
>> dann werden es früher oder später auch die Reklamierer in die Finger
>> bekommen. Versuchen könnte man’s wenigstens. Egal, wie oft Ihr es
>> empfangt… sendet es einfach weiter an alle, die Ihr kennt! …“

Was für ein Stammtischgeschwätz.

Die Sachsen glaubten von Tradition aus an die Natur und ihren
Göttern/Götzen und denen wurde durch den Frankenkönig im frühen
Mittelalter das Christentum aufgezwungen und zur Staatsreligion gemacht.
Von daher bin ich froh, das es seit 1949 Religionsfreiheit gibt und bin
der Meinung, dass religiöse Abbildungen nur in Lehrbüchern über die
Religionen in staatlichen Bildungseinrichtungen etwas zu suchen haben.

Eigentlich gehört ein Schulfach namens HUMANISMUS her, das
vernünftigerweise über die Kulturen und Religionen informiert und vor
allem die wichtigsten Regeln des gemeinsamen Zusammenlebens der Menschen
und deren Umwelt auch zwischen den verschiedensten Kulturen und Religionen
friedvoll und solidarisch vermittelt. Da gibt es Regeln und Hinweise in
vielen Religionen, die mit einem solidarischem Humanismus einher gehen.
Und wenn man den anderen seinen Glauben lassen kann, dann ist der eine dem
anderen auch nicht sein Teufel. Das Motto muss lauten: Miteinander Leben,
Nicht Gegeneinander.
Hier spielt oft dann der Neid, die Unkenntnis und das mangelnde Wissen und
die fehlende Toleranz eine trennende Rolle. Wir sind alle nur begrenzte
Zeit auf dieser schönen Erde zu Hause, da sollten wir nicht mit unnötigen
Streitereien über Holzkreuze und Kopftücher uns das Leben schwer
machen.Letzten Endes ist es immer eine Machtfrage: Wer ist der wahre Gott,
und wer folgt ihm, gottgefällig?.
Es gibt kein Erbrecht auf Rechthaberei. Das friedliche Zusammenleben muss
jeden Tag neu „erkämpft“ werden und sollte von jeden, so gut, wie er eben
kann, auf positive Art und Weise für das Zusammenleben arbeiten. Spotten
über die „Anderen“ ist trennend und fördert nur Abneigung und Hass.
Die Fundamentalisten wissen das.

Übrigens,…

… ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet,
es kommt KEIN Weihnachtsmann und KEIN Christkind. :eyes: …

Vor ca. 2000 Jahren ist ein Mensch geboren worden, von dem viele glauben, er hätte sich für uns alle geopfert, als man Ihn an ein Kreuz nagelte. Mit der Auferstehung, die Ostern gefeiert wird, soll die Hoffnung auf das Leben nach dem irdischen Leben genährt werden. Näheres findet ihr in der Bibel der Christen.

Eigentlich ist Weihnachten ein Geburtstagsfest für alle Christen, die sich dann untereinander mehr oder weniger reichlich beschenken. Leider ist dabei ein ziemlicher Wettstreit entbrannt, wer wohl das meiste zu verschenken hat.

Wir meinen, schenkt mit Liebe gemachte Kleinigkeiten oder spendet, wenn ihr keine „zündenden“ Ideen habt.

Viel Spaß bei der Geschenke-Abgabe und -Annahme und seid nicht traurig :awww: , wenn es mal nicht das Richtige war, die Geste zählt. :sing: