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Wie geht die Saat von Hass und Rassismus auf

Ein interessantes Gespräch mit und über eine Journalistin und ihrer Arbeit, vor allem ihrer Feststellung, wie die Saat des Rechtsextremismus aufgegangen ist.

Ich meine, hier gehört noch die Verantwortung der Politik zum Thema Bildung dazu.

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Klimawandel und die Konsequenzen

Den meisten Leuten ist klar, das Klima ändert sich – es wird wärmer, und so wie die Regierenden reagieren, wird sich daran nicht viel ändern, nur verschlechtern.

Was wollen wir also dafür tun? Was können wir tun? Kopf in den Sand, wie unsere Volksvertreter, der Landesvater, die Wirtschaft?

Die Wissenschaft ist sich da schon lange und zu allergrößten Teil einig, nur gehört wird sie zu wenig. Unser Regierungspersonal scheint den Tatsachen einfach nicht genug nachhaltige Regierungsarbeit entgegen stellen zu können/wollen. Warum nicht? Entweder stehen sie für andere Interessen ein, oder das System kann schnelle und tiefgreifende Veränderungen nicht durchführen.

Unsere Jugend scheint da etwas zielorientierter zu sein, ist ja auch ihre Zukunft.

Die Welt braucht mehr Menschen, die für eine gute Zukunft eintreten.

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Wer allerdings eine 16-jährige, die sich Gedanken um die Zukunft macht, nur diskreditiert, wie die „dunklen Lichter“ der AfD, beweist, welches Geistes Kind er ist. Immer auf die Schwächeren und unheimlich dümmlich. Denken bis zur Nasenspitze, weiter geht es einfach nicht.

Weiterer Artikel zu diesem Thema vom 27.04.2019

Vertrauen zu CSU/CDU?

Hier mal wieder einen Beitrag zum Thema vertrauensbildende Maßnahme von Regierungsverantwortlichen: BR Funkstreifzug

Da braucht man kein Prophet zu sein, so geht es uns auch bei der Upload-Filter-Geschichte. Was auch immer im Koalitionsvertrag steht, wenn es eigene Interessen zu wider ist, dann hat die CSU/CDU ihre Ansicht durchgesetzt.

Alles schon mal erlebt: siehe Abstimmverhalten von „Glyphosat-Schmidt„.

Nun gibt es nur noch Rechts oder Links

Nun wollen die AfDler und andere rechte Gruppierungen tatsächlich um das Todesopfers beim Chemnitzer Stadtfest trauern – mit Verfolgungen gegen einige anders aussehende und alle anderen, die nicht mit ihnen trauern möchten und natürlich der Lügenpresse, mit Hitlergruß und Hetze.

Wer diese Trauer denen abnimmt, vielleicht auch noch mitläuft, der hat den perfiden Hintergrund (noch) nicht erkannt. Jetzt werden auch noch diese Wutbürger pauschal als Nazis bezeichnet. Ja, so ist das mit diesen pauschalen Urteilen: Flüchtlinge sind alles Kriminelle, Juden die eigentlichen Weltenherrscher, der Afrikaner eine schwache Rasse, jetzt auch noch alle Chemnitzer (oder auch Sachsen) Rassisten und Nazis. Nun sollte man doch vielleicht etwas differenzieren. Die Touristenbranche in Sachsen wird langsam sich Gedanken machen müssen, wie wir die Touristen wieder nach Sachsen locken wollen. Weil gute Werbung für Sachsen sieht anders aus, Herr Bachmann und Co.

Man muss ja auch nicht genauso Schwarzweiß malen, wie die rechte Szene. Deshalb appelliere ich für eine besonnene Diskussion.  Keine pauschalen Verurteilungen über ganze Menschengruppen, Religionen, Rechts oder Links. Denn genau das passiert gerade. Wer nicht mit der braunen Masse mit trauert, ist linksradikal. Wo sind wir hier denn hin geraden?

  1. Darf doch immer noch jeder so trauern, wie er will.
  2. Werden in Deutschland immer noch Straftaten von der Polizei und der Justiz verfolgt und abgeurteilt.
  3. Werden die Regierenden gewählt, nach Regeln geltender Gesetzte. Nicht nach Geschrei von der Straße.
  4. Die Presse dokumentiert, stellt Fragen, was die Menschen um treibt, sie ist nicht Feind des Volkes, sondern oft Aufklärer. Manche sind auch für eine einseitige Reportage bekannt, jedoch nicht die breite Masse.

Wer so gegen die Presse agiert, will keine Dokumentation, Warum? Entlarvung und Aufklärung ist für eine zukünftige Machtergreifung Gift. Schlimmer ist noch die rhetorische Stimmung gegen die sogenannten Linken in der Stadt. Wenn man das weiter denkt, werden die Schwarzen nach verlorener Wahl nächstes Jahr noch mit den Rechten koalieren, wie in Österreich. Dann ist die aufgeklärte Gesellschaft in Gefahr. Die sogenannten Konservativen und die Rechten wollen die „gute alte Zeit zurück“, ohne Aufklärung, ohne Kontrolle – undemokratisch, verfassungsfeindlich, bestimmt nicht rechtsstaatlich, was die Mehrheit sicher nicht möchte.

Also sollte man schon genau überlegen, bei wem man mitläuft, Mitläufer gab es in Deutschland schon genug, die hinterher nichts gewusst haben wollten.